Das Spitzenprodukt Erdbeeren ...

Es gibt im Erdbeeranbau eine Reihe von Krankheiten und Schädlingen, die die ganze Pflanze oder nur die Frucht schädigen können (z. B. Fäulnis = Botrytis). Eine der notwendigen Maßnahmen ist, genau wie beim Menschen die Medikamente, bei den Pflanzen der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Mit vielerlei Maßnahmen sorgen wir dafür, dass Krankheiten und Schädlinge sowie andere Konkurrenzpflanzen (Bei- bzw. Unkräuter) im Erdbeeranbau zur Erntezeit gar nicht erst auftreten.

Geschlossene Folientunnel

Geschlossenen Folientunnel sorgen dafür, dass von angrenzenden Feldern und Wäldern nur wenige Schädlinge oder Krankheitserreger mit unseren Pflanzen in Berührung kommen.

Überdeckte Erdwälle

Der Anbau auf mit Folie überdeckten Erdwällen (Dämme) verhindert den Bewuchs mit Unkraut in unmittelbarer Nähe der Erdbeerpflanze und sorgt gleichzeitig für eine ideale Bodenstruktur als Grundlage für gesundes Wachstum.

Tropfschläuche

Im Bereich der Pflanzenwurzeln sorgen Tropfschläuche dafür, dass das Beregnungswasser und die darin von uns zudosierten Nährstoffe in trockenen Zeiten bedarfsgerecht den Pflanzen zur Verfügung stehen.

Einbringen von Stroh

Einbringen von Stroh in unseren Erdbeerreihen sorgt dafür, dass sich die schweren Früchte nicht auf den nackten Boden senken, um sich dort wohlmöglich mit der Fruchtfäule zu infizieren. Nebenbei wird der Unkrautbewuchs zwischen den Reihen unterdrückt und die Früchte verschmutzen nicht.

Aufwändige Handarbeit

Kranke bzw. bereits abgestorbene Pflanzenteile und auch Früchte als „Krankheitsnester“ werden von uns in aufwändiger Handarbeit über das ganze Jahr von der Pflanze entfernt und entsorgt.

Natürliche Kulturen

Natürliche Vorfrucht- und Zwischenfruchtkulturen wie z. B. die Tagetes als blühender Blickfang in unserer Landschaft sorgen dafür, dass bodenbürtige Schädlinge (Nematoden) auf natürliche Weise unterdrückt werden.

Streuung der Kulturen

Die Streuung unserer Kulturen innerhalb eines Radius von nahezu 30 km sorgt dafür, das eventuelle Krankheiten und Schädlinge nur lokal auftreten und nicht noch andere angrenzende Felder infizieren.

Diese Liste lässt sich noch beliebig verlängern, wobei wir dennoch erwähnen wollen, dass in manchen Fällen nur der „Pflanzendoktor“ oder Phytopathologe helfen kann. Dieses sind bei Böckmann Erdbeeren Berater, die im Bedarfsfall nach unserer Anfrage einen Pflanzenschutzmitteleinsatz „verschreiben“ und die Ergebnisse kontrollieren. Außerdem arbeiten wir mit staatlichen Behörden und privaten Laboren zusammen, die Pflanzenschutzmaßnahmen ihrerseits beurteilen und gleichzeitig überwachen. Letztendlich sind verfaulte oder ungenießbare Früchte nicht das, was die Verbraucher von Böckmann Erdbeeren erwarten. Zu guter letzt sei gesagt, dass Böckmann Erdbeeren ein eigenes Rückstands - Untersuchungs - Programm durchführen lässt. Vor Beginn der Ernte wird eine Fruchtprobe in anerkannten Laboren untersucht und auf die Unbedenklichkeit im Hinblick auf über 200 bekannte Wirkstoffe überprüft. Dabei hat es seit Gründung des Betriebes vor über 30 Jahren noch nie Beanstandungen gegeben.